Pünktlich zum Jagdbeginn starten wir mit unserer Wildsaison im Guggeien. Wir haben auch in diesem Jahr für Sie traditionelle Wildgerichte vorbereitet. Vom Pfeffer bis zu den Spätzli machen wir alles selber in unserer Küche. Starten Sie mit uns ab dem 1. September in die neue Wildsaison.

Immer im Herbst bieten vielen Restaurants Wildgerichte auf Ihren Speisekarten an. Auch wir im Restaurant Guggeien-Höchst freuen uns jedes Jahr speziell auf die Wildsaison. Der Grund ist einerseits, das Wildfleisch sehr bekömmlich und leicht ist und anderseits, dass die Beilagen so ein Gericht zu einem Gedicht machen.

Klassiker und Neues zur Wildsaison

Wir haben für Sie wieder einige Klassiker auf die Wildkarte genommen und bereiten diese liebevoll und traditionell zu. Probiere Sie doch unser Wild-Chinoise (ab zwei Personen) oder frisch gebeizten Pfeffer. Wer sich nicht entscheiden kann, kann die Wildplatte Guggeien bestellen (ab zwei Personen). Hier bekommen Sie eine Auswahl sämtlicher Wildgerichte.

Selbstverständlich haben wir auch vegetarische Gerichte auf unserer Wildkarte, wie den leckeren Eierschwämmli Toast oder den Herbstgemüseteller

Schauen Sie hier in unsere Wildkarte

Zu einem guten Pfeffer gehören Spätzli und Rotkraut.

Wenn wir von Wildsaison und Wildgerichten reden, dann hat natürlich mit der Jagd zu tun. Was ist aber der Hintergrund der Jagd? Jagd in der Schweiz unterliegt gesetzlichen Regelungen sowohl auf Bundes- als auch Kantonsebene. Jäger verpflichten sich nach einen Ehrenkodex ihrer Tätigkeit nachzugehen.

Die Jagd im Wandel der Zeit

Die Jagd als einer der ursprünglichen Arbeitsprozesse des Menschen erfolgte historisch aus unterschiedlichen Gründen:

  • Gewinnung von Nahrung (Wildbret)
  • Gewinnung von Tierteilen aller Art (wie zum Beispiel Felle, Hörner, Geweihe, Sehnen)
  • Als Rohmaterialien zur Fertigung von Kleidung, Werkzeugen, Schmuck und Gebrauchsgegenständen.
  • Als feudale Freizeitbeschäftigung, vor allem für den Adel und gehobene Mitglieder des Klerus, für die das Wildbret als Delikatesse zum Speiseplan gehörte.
  • Als Freizeitbeschäftigung oder Sport für wohlhabende Bürger, Trophäenjagd.
  • Zur Aneignung von Jagdtrophäen
  • Aus rituellen Gründen (Kopfjagd)
Der Hirsch. Ein stolzes Tier mit grosser Verbreitung und Population.

Im 20. Jahrhundert hat sich die Jagd stark gewandelt. Die Gewinnung von Nahrung steht nicht mehr im Vordergrund.

  • Ökologische Gründe wie Regulierung der Populationsdynamik und Erhaltung des biologischen Gleichgewichts bei den Wildtierpopulationen.
  • Ersatz der ausgerotteten Wölfe und Bären, die sich als Beutegreifer von Schalenwild ernähren.
  • Seuchenbekämpfung (Tollwut) durch Verringerung der Bestandsdichte an Raubwild
  • Wirtschaftliche Gründe ausserhalb der Jagd (beispielsweise Bestandsregulierung), um Wildschäden in der Forst- und Landwirtschaft zu verhindern oder zumindest zu reduzieren
Jäger sind sich ihrer Verantwortung bewusst.

Heute ist die Jagd also in erster Linie eine Massnahme zur Hege und Pflege des Wildbestandes und zur Erhaltung von Flora und Fauna. Das Gesetz regelt die Jagd detailliert und verhindert Auswüchse.

(Fotos: Pixabay, Texte: Guggeien-Höchst, Wikipedia)

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